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Wirtschaftsbeziehungen zwischen Vietnam und Deutschland

Deutschland hat 2012 seine Position als größter EU-Handelspartner Vietnams stärken können: Im letzten Jahr konnte ein Handelsvolumen von 7,05 Milliarden USD erzielt werden. Die Importe aus Vietnam stiegen um 27,7 Prozent auf 5,11 Milliarden Euro, die deutschen Exporte nach Vietnam um 9,9 Prozent auf 1,94 Milliarden Euro.

Wichtigste vietnamesische Exportprodukte nach Deutschland sind Elektronikartikel, Textilien, Schuhe, landwirtschaftliche Erzeugnisse (z.B. Kaffee und Pfeffer). Wichtigste Einfuhrprodukte aus Deutschland sind Maschinen und Anlagen, Kraftfahrzeuge und Produkte der chemischen Industrie. Vietnam hat das Ziel, sich bis 2020 zum Industrieland zu entwickeln. Der damit verbundene Bedarf an höherwertigen Anlagen sollte sich in einer weiter steigenden Nachfrage nach Maschinen ‚Made in Germany‘ äußern.

Die Delegation der Deutschen Wirtschaft mit Büros in Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt und Hanoi ist Teil des AHK-Netzwerks. Die Delegation befindet sich in Ho-Chi-Minh-Stadt in einer Bürogemeinschaft mit der Deutschen Kaufmannschaft (German Business Association), in der sich über 160 deutsche Unternehmen zusammengeschlossen haben. Deutsche Unternehmen haben 1,053 Mrd. USD in Vietnam investiert (wobei wichtige Investitionen deutscher Unternehmen, die über Auslandstöchter gesteuert werden, statistisch schlecht zu erfassen sind). Seit 2008 ist auch „Germany Trade and Invest“ (GTAI, früher Bundesagentur für Außenwirtschaft bfai) mit einem Korrespondenten in Hanoi vertreten.

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