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LIA‘s Veranstaltung an der Vietnamesisch-deutschen Oberschule

Ein Studium im Ausland ist für vietnamesische Schüler und Eltern nichts Neues. England, Japan und Amerika stehen an erster Stelle. Aber wie wäre es mit Deutschland? Bringt ein Studium in Deutschland mehr Vorteile als in einem anderen Land? Bei der Veranstaltung von LIA „Ein Studium in Deutschland – Eine neue Wahl“ am 05.04.2016, wurde diese Frage ausführlich beantwortet.

Vietnamesisch-deutschen Oberschule

Vietnamesisch-deutschen Oberschule

Deutschland hat eine starke Wirtschaft und ein hochentwickeltes Bildungssystem. Alle Bildungseinrichtungen sind modern ausgestattet und haben hochqualifizierte Lehrkräfte. Dadurch werden den Studenten beste Voraussetzungen geboten. Mit 390 Hochschulen an 170 Standorten bietet Deutschland den Studenten eine breite Palette an Studienmöglichkeiten. Der größte Vorteil aber ist, es muss keine Studiengebühr bezahlt werden. Dieses zeigt, dass die deutsche Regierung viel Wert auf das Studium legt.

 

Es sieht so aus als wenn das Thema Studium in Deutschland noch ein relativ neues Thema für Vietnamesen ist. Die Schüler der vietnamesisch-deutsche Oberschule erhielten Informationen über das Austauschprogramm im Sommer, die Ausbildung zum/zur Krankenpfleger/in, sowie über das Studium in Deutschland. Da die vietnamesisch-deutsche Oberschule ist Partner im Verband der Pasch-Schulen ist, wird an dieser Oberschule schon seit 7 Jahren Deutsch unterrichtet. Die Schüler haben früh Kontakt mit Deutschland und auch der deutschen Sprache. Deshalb ist das Interesse von ihnen groß in Deutschland zu studierten.

Viele Fragen über die Bewerbung an deutschen Schulen und Universitäten

Viele Fragen über die Bewerbung an deutschen Schulen und Universitäten

Viele Fragen über die Bewerbung an deutschen Schulen und Universitäten, die Sprachkurse und auch über das Leben in Deutschland wurden gestellt und von LIA ausführlich beantwortet.

Dank der Hilfe der Administratoren, besonders des Herrn Direktor, hatten die Schüler, LIA und auch der Vertreter der Semper Schulen eine erfolgreiche Zusammenkunft. Wir hoffen, dass wir an der vietnamesisch-deutschen Oberschule noch viele Events mithilfe der Lehrkräfte organisieren können, damit die Schüler ständig über das Studium und das Leben in Deutschland informiert sind.

LIA`s Veranstaltung an der Luong The Vinh Oberschule

LIA`s Veranstaltung an der Luong The Vinh Oberschule

Am 08.04.2016 organisierte LIA ein Event an der Luong The Vinh Oberschule in Hanoi. Hier hatten interessierte und talentierte Schüler die Möglichkeit sich über ein Austauschprogramm im Sommer zu informieren. Neue Ideen werden von dieser Schule gern unterstützt. Dieses ist Frau Thi Van Anh Ohsieck bekannt, da sie eine ehemalige Schülerin dieser Oberschule ist. An diesem Event nahmen 2 Ehrengäste teil: Herr Volker Schmidt – offizieller Lehrer bei LIA und Herr Daniel Frech – Vertreter der Semper Schulen, Partner von LIA in Deutschland.

Frau Thi Van Anh Ohsieck

Frau Thi Van Anh Ohsieck

Bei diesem Event an einer der angesehensten Schulen in Hanoi hatten die Schüler die  Möglichkeit sich über ein Studium im Ausland zu informieren. Neben Amerika, England und Australien hat auch Deutschland ein hochentwickeltes Bildungssystem und ist deshalb ein Traumziel für viele Studenten.

Ein Studium in Deutschland bietet viele Vorteile:

  • Deutschland ist ein Land, in dem man Talente fördert
  • keine Studiengebühren für Schüler und Studenten
  • ein deutscher Hochschulabschluss wird weltweit anerkannt
  • gute Lebensbedingungen und viele Präferenzregelungen für Schüler und Studenten
  • Vertiefung der Kooperation zwischen Deutschland und Vietnam, hierdurch Erhöhung der Berufschancen

Austauschprogramm „Deutschland neu entdecken“

Alle Schüler haben ein großes Interesse an dem Austauschprogramm und dem Studium in Deutschland. Im Sommer dort ankommen… eine unvergessliche Erfahrung für vietnamesische Jugendliche. In dieser Zeit werden sie Freunde aus aller Welt kennen lernen und eine neue Kultur entdecken.

Wenn Mittel- oder Oberschüler gut Englisch oder Deutsch sprechen, können sie sofort ihren Rucksack packen und nach Deutschland fliegen.

Viele Schüler möchten das Werk von Airbus, in welchem Frau Van Anh arbeitet, besichtigen. Sie versprach eine Führung dort zu machen, wenn die Schüler an diesem Austauschprogramm teilnehmen. LIA wird bei allem helfen wenn sie Interesse an diesem Programm haben.

LIA bietet den Schülern 2 Austauschprogramme im Sommer mit vielen Vorteilen an.

Austauschprogramm im Sommer an der Salem Schule – eine Schule unter den Top 10 in Deutschland

Dauer: 2 Wochen

Das Gebäude der Salem Schule ist ein altes Schloss und wurde im 14. Jahrhundert erbaut. Es wurde renoviert und mit modernster Einrichtung ausgestattet. In der Salem Schule können die Austauschschüler an vielen Aktivitäten teilnehmen. Hierzu gehören unter anderem: Camping, Segeln, internationale Freunde kennenlernen. Hierdurch können die Schüler ihre Sprachkenntnisse schnell erweitern und vertiefen.

Austauschprogramm im Sommer an der Semper Schule – dem Exklusivpartner von LIA

Die Semper Schule hat 3 Hauptstandorte: Berlin, Dresden und Suhl. Die Schüler haben die Chance eine Tour durch Deutschland zu machen und am Unterricht wie ein  deutscher Schüler teilzunehmen. Sie werden bei einer Gastfamilie leben und eine Tour durch Gymnasium, Berufsschule und Universität machen.

Nach dem Austauschprogramm erhalten die Schüler ein Zertifikat über die Teilnahme an diesem Programm. Dieses Zertifikat hilft später bei der Visumsbeantragung und dem Einschreiben an einer Hochschule.

Das wichtigste aber ist, die Schüler bekommen einen Überblick über das Leben und das Studium in Deutschland und können sich daran für ihre Zukunft orientieren. Und ganz sicher… Deutschland wird euch willkommen heißen.

Hội thảo thu hút sự quan tâm đông đảo của sinh viên và phụ huynh

LIA`s Veranstaltung an der Fachschule für Medizin

Eine Ausbildung in Deutschland zu machen ist eine neue Perspektive in Vietnam.

Am 06.04.2016 fand die Veranstaltung „Ausbildung zum/zur Krankenpfleger/in in Deutschland“ an der Fachhochschule für Medizin in Hanoi statt und zeigte den Studenten die Möglichkeit, in Deutschland zu studieren und zu arbeiten.

die Veranstaltung „Ausbildung zum/zur Krankenpfleger/in in Deutschland“ an der Fachhochschule für Medizin in Hanoi

die Veranstaltung „Ausbildung zum/zur Krankenpfleger/in in Deutschland“ an der Fachhochschule für Medizin in Hanoi

Eine gute Wahl – Ausbildung zum/zur Krankenpfleger/in

 Anders als in Vietnam wird eine Ausbildung in Deutschland hoch bewertet. Ein ausgebildeter Facharbeiter hat dieselbe Stellung und die gleichen Berufschancen wie ein Absolvent einer Universität. Mit Hilfe von LIA und ihrem bewährten Partner den „Semper Schulen“, bekommt jeder Teilnehmer die beste Vorbereitung in den Bereichen Fachwissen und Fachkompetenz um Krankenpfleger zu werden.

Vorteile bei der Ausbildung zum/zur Krankenpfleger/in

  1. Keine Studiengebühren, duale Ausbildung, Gehalt: 900 – 1100 Euro pro Monat während der Ausbildung
  2. Hoch entwickeltes Bildungssystem, der Ausbildungsabschluss wird europaweit anerkannt
  3. Kranken-, Sozial- und Rentenversicherung
  4. Sehr hohe Chancen in Deutschland weiter zu arbeiten (95%), Mindestgehalt: 2200 Euro pro Monat
5 Vorteile bei der Ausbildung zum/zur Krankenpfleger/in

5 Vorteile bei der Ausbildung zum/zur Krankenpfleger/in

Anhand dieser Vorteile kommt LIA zu der Feststellung, dass eine Ausbildung im Bereich der Krankenpflege eine optimale Wahl für vietnamesische Studenten ist.

 

Die Fachhochschule für Medizin ist eine sehr hochangesehene Institution, in welcher Ärzte und Krankenpfleger ausgebildet werden. Mit 50 Jahren Erfahrung in diesen Bereichen, ist die Fachhochschule für Medizin ein bewährter Partner von LIA in Vietnam.

 

Nachdem Frau Nguyen Thi Minh Hue – Vizechefin der Abteilung ausländische Kooperation an der Fachhochschule für Medizin, die Zusammenarbeit mit LIA vorgestellt hatte, hielt Herr Daniel Frech – Direktor der Semper Schulen, einen Vortrag über die Perspektiven von Krankenpflegern in Deutschland.

Lehrer und Lehrerin der Fachhochschule für Medizin Hanoi

Lehrer und Lehrerin der Fachhochschule für Medizin Hanoi

Nach Aussage von Herrn Frech gibt es heutzutage einen Mangel an Krankenpflegern in Deutschland. Da die Lebenserwartung in Deutschland immer weiter zunimmt (momentan Männer 77 Jahre, Frauen 82 Jahre), werden immer mehr Krankenpfleger benötigt. Bis zum Jahr 2030 werden 3,4 Millionen Deutsche pflegebedürftig sein.

Da zurzeit nur etwa 45% aller Krankenpflegestellen besetzt sind, ist die Chance eine  feste Anstellung in diesem Beruf zu bekommen sehr hoch.

Frau Thi Van Anh Ohsieck – Vertreterin von LIA gab an, dass die Ausbildung in Deutschland  für die Fähigkeiten und Kompetenzen vietnamesischer Studenten geeignet sei. Sie werden ganz sicher die Möglichkeit haben in einem Krankenhaus oder Altenheim in Deutschland zu arbeiten. Außerdem werden sie wie ein deutscher Arbeitnehmer, Beiträge zur Kranken-, Sozial- und Rentenversicherung bezahlt bekommen. Der Traum, in andere europäische Länder zu reisen und deren Kultur zu entdecken, wird sich erfüllen.

Herr Frech und Lehrer von LIA Herr Volker

Herr Frech und Lehrer von LIA Herr Volker

Neben den Vertretern von LIA und dessen Partnern nahmen noch 200 zukünftige Krankenpfleger an dieser Veranstaltung teil. Fragen über das Programm von LIA wurden ausführlich beantwortet. Es scheint, dass nicht nur Medizinstudenten, sondern auch Studenten aus anderen Fachbereichen großes Interesse an einem Studium oder einer Ausbildung in Deutschland haben.

Um den Traum dieser Studenten zu verwirklichen arbeitet LIA mit den Semper Schulen zusammen und hat das Programm „Ausbildung zum/zur Krankenpfleger/in“ entwickelt.

Zugangsvoraussetzungen:

  • Alter: 18 – 28 Jahre
  • Abitur
  • keine Vorstrafe, gute Tugend
  • guter Gesundheitszustand

 

LIA Pflegekräfte aus Vietnam

Pflegekräfte aus Vietnam

LIA Pflegekräfte aus VietnamMit der Unterstützung vom vietnamesischen Arbeitsministerium (MoLISA) und seinem Department for Overseas Labour (DOLAB)  hat die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Herbst 2013 ein Pilotprojekt zur Ausbildung von jungen Vietnamesinnen und Vietnamesen für die Altenpflege in Deutschland begonnen.

Grund ist der akute Fachkräftemangel in der Pflege in Deutschland, der auf dem heimischen Markt nicht gedeckt werden kann. Vietnam ist ein Land mit einer jungen Bevölkerung, weshalb das Land für das Pilotprojekt ausgewählt worden ist.

In diesem Pilotprojekt sollen vietnamesische Fachkräfte innerhalb der nächsten zwei Jahre durch eine Zusatzausbildung zu Altenpflegern qualifiziert werden, um einen Teil des Bedarfs zu decken. Die Auszubildenden werden durch einen halbjährigen Intensivsprachkurs in Vietnam auf ihren Aufenthalt in Deutschland vorbereitet. Die angehenden Pflegekräfte werden anschließend eine Ausbildung in deutschen Altenpflegeeinrichtungen durchlaufen. Im Gegensatz zu Vietnam haben die Pflegekräfte in Deutschland langfristige berufliche Perspektiven. Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet und soll als Modell zur Anwerbung weiterer ausländischer Fachkräfte dienen.

Ein Integrationsprogramm schult die Teilnehmer schon im Heimatland für den deutschen Berufsalltag – „da geht es von den Feinheiten des deutschen Sozialversicherungssystems bis hin zu praktischen Herausforderungen wie dem Bedienen von Fahrkartenautomaten“, sagt Dominik Ziller, Leiter der Geschäftseinheit Migration bei der GIZ. Wichtig sei zudem die Anerkennung der ausländischen Abschlüsse. „Ohne diese Anerkennung können die ausländischen Fachkräfte nur als Pflegehelfer arbeiten und verdienen weniger Geld.“

„Bei unserem Vermittlungsprogramm gewinnen alle“, urteilt Ziller. „Die Pflegebedürftigen in Deutschland, die Pflegekräfte aus dem Ausland und auch das abgebende Land.“ Die Teilnehmer würden nur aus solchen Ländern rekrutiert, in denen ein Überangebot an Fachkräften bestehe. Aus Deutschland überwiesen sie dann Geld nach Hause, um ihre Familien zu unterstützen und bei einer Rückkehr in die Heimat könnten sie mit ihren neu erlernten Kompetenzen einen wichtigen Beitrag zum Aufbau der Altenpflege leisten.

Seniorin Paulus, die seit fünf Jahren im Leonhard-Henninger-Haus in München wohnt, freut sich, wenn die neue Auszubildende Hang Le Thi zu ihr kommt. Gemeinsam liest die 91-Jährige mit der jungen Vietnamesin Zeitung oder erzählt ihr von ihren Söhnen, Enkeln und Urenkeln. „Ich genieße den Kontakt zu ihr und bin sehr zufrieden“, sagt Paulus. „Für die Bewohner ist der interkulturelle Austausch mit den Vietnamesen eine Bereicherung“, schwärmt auch Heimleiter Frank Chylek. Die Auszubildenden aus Vietnam würden als überaus freundlich und offen erlebt und seien sehr respektvoll im Umgang.

Hang Le Thi will nach Abschluss der Ausbildung ihre Familie in Hanoi besuchen. Danach hat sie vor, als Altenpflegerin in Deutschland zu arbeiten. „Wir investieren in die Leute und würden sie auch gerne langfristig als Mitarbeiter bei uns halten“, sagt Geschäftsführer Prölß. Bisher hätten alle vietnamesischen Auszubildenden die Probezeit geschafft. „Unter ganz regulären Bedingungen. Das ist eine große Leistung.“ – Quelle: www.evangelisch.de

 

HSV

Deutsche Hochschulbildungsmesse 2015 in Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt

Deutsche Hochschulbildungsmesse 2015

Im Dezember 2015 fand in Hanoi und in Ho-Chi-Minh-Stadt die vom DAAD organisierte Hochschulbildungsmesse statt.

Teilgenommen haben die Vertreter von elf deutschen Hochschulen (staatliche und private Universitäten) sowie Technische Universitäten und Fachhochschulen aus Vietnam und stellten ihr vielfältiges Angebot vor. An beiden Messetagen interessierten sich insgesamt über 1000 Gäste für die Hochschulbildungsmesse. Die nächste Deutsche Hochschulbildungsmesse wird im Jahr 2017 stattfinden.

(Ngày hội Giáo dục Đại học Đức 2015 do Cơ quan Trao đổi Hàn lâm Đức tổ chức đã diễn ra vào thứ bẩy vừa rồi 12.12. tại Hà Nội và vào chủ nhật 13.12. tại TP. Hồ Chí Minh. Đại biện lâm thời Đại sứ quán Đức ông Hans-Jörg Brunner đã khai mạc sự kiện tại Hà Nội và Tổng lãnh sự Đức ông Hans-Dieter Stell tại thành phố Hồ Chí Minh. Đây là lần thứ 13 đại diện các trường đại học Đức bao gồm các trường đại học tổng hợp, đại học tổng hợp kỹ thuật, đại học khoa học ứng dụng công lập và dân lập tham gia Ngày hội Giáo dục Đại học Đức tại Việt Nam để giới thiệu các chương trình đào tạo phong phú của mình. Hai ngày hội đã diễn ra rất thành công với sự tham dự của hơn 1000 người. )

 

Quelle: hanoi.diplo.de

ThuTuong

Deutschland und Vietnam

Die bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Vietnam besitzen eine besondere Qualität. In Deutschland leben rund 125.000 Vietnamesen bzw. Deutsche vietnamesischer Abstammung, in Vietnam sprechen ca. 100.000 Menschen Deutsch.

Durch die Vietnam-Besuche der Bundeskanzlerin und des Bundesaußenministers 2011, des Bundeswirtschaftsministers 2012 sowie den Deutschland-Besuch des vietnamesischen Außenministers Pham Binh Minh 2012 haben die bilateralen Beziehungen neue Impulse erhalten. Im Oktober 2011 unterzeichneten die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und Premierminister Nguyen Tan Dung die „Hanoier Erklärung“ zur Begründung einer „strategischen Partnerschaft“ zwischen Deutschland und Vietnam.

Erklaerung von Hanoi (2011) [pdf, 23.12k]

Deutschland unterstützt nicht nur den wirtschaftlichen Transformationsprozess Vietnams. Die Reform der vietnamesischen Rechtsordnung ist Aufgabe des deutsch-vietnamesischen Rechtsstaatsdialogs. In Form von rund 80 Seminaren, Fachgesprächen und Studienreisen pro Jahr deckt der Rechtsstaatsdialog ein breites inhaltliches Spektrum ab: Beratung bei Gesetzgebungsvorhaben in Vietnam, Weiterentwicklung des Rechtssystems, Weiterbildung von Richtern, Staatsanwälten, Rechtsanwälten und Notaren, Beratung bei der Umsetzung internationaler Konventionen und Regelwerke, Reform des Zivilrechts (v. a. Eigentumsrecht, Schutz geistigen Eigentums) und des Zivilprozessrechts, des Arbeits-, Gewerkschafts- und Sozialrechts, Weiterentwicklung des Straf- und Strafprozessrechts, des Handelsrechts, der Verfassungsgerichtsbarkeit, Förderung der Menschenrechte, Rechtshilfe und weitere Themen.

Ein weiteres wichtiges Vorhaben ist die Errichtung eines „Deutschen Hauses“ in Ho-Chi-Minh-Stadt.

Anlässlich des 35. Jahrestages der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der Bundesrepublik und Vietnam wurde das Jahr 2010 als „Deutsch-Vietnamesisches Jahr“ mit zahlreichen Veranstaltungen gefeiert.

 

Source: hanoi.diplo.de

sam-bao-DW-Politik-Berlin

Wirtschaftsbeziehungen zwischen Vietnam und Deutschland

Viele deutsche Musterschüler stammen aus Vietnam – oft erringen sie Spitzenleistungen. Doch die strenge Erziehung hat ihre Schattenseiten
sam-bao-DW-Politik-Berlin

Bao Chau (l.) ist ein sehr pflichtbewusstes Mädchen. Ihre Familie legt Wert darauf, dass sie viel lerntFoto: Dominik Butzmann

Am Mittwoch, dem asiatischen Silvesterabend, haben die Tran Chaus gefeiert. Als die Familie um sieben Uhr am Abendbrottisch in ihrer kleinen Wohnung in einem Berliner Plattenbau versammelt saß, gab es Klebreiskuchen mit grünen Bohnen und süßen Pudding. Anschließend hat die zehnjährige Bao Chau beim Abwasch geholfen und sich mit ihrer kleinen Schwester, mit der sie das Bett teilt, schlafen gelegt. Mit der Taschenlampe unter der Bettdecke hat sie noch in einem Jugendroman über Kampfkatzen gelesen.

Bao Chau bedeutet „Schatz“, und ihre Mutter Anh Ngo lässt keinen Zweifel daran, dass ihre Kinder das Wichtigste sind in ihrem Leben. „Für eine gute Ausbildung meiner Töchter gebe ich alles, um jeden Preis“, sagt sie. „Das ist so Tradition in vietnamesischen Familien.“ Frau Ngo ist stolz. Seit einem halben Jahr geht Bao Chau auf das Heinrich-Hertz Gymnasium, eines der besten in ganz Berlin. Auf ihrem letzten Zeugnis hatte das Mädchen einen Notendurchschnitt von 1,3. Mathematik ist ihr Lieblingsfach. „Ich mag Zahlen und Logik“, sagt Bao Chau, wendet sich ihrer kichernden kleinen Schwester zu und signalisiert ihr mit dem Finger an den Lippen, sie solle das Gespräch nicht stören.

Vietnamesische Schüler sind in Deutschland erfolgreicher als Deutsche

An Gymnasien in den ehemaligen Berliner Ostbezirken Friedrichshain, Lichtenberg oder Marzahn stammen durchschnittlich 15 Prozent der Schüler aus einer vietnamesischen Familie. Gerade in Mathematik und Naturwissenschaften sind viele von ihnen stark. Bundesweit besuchen etwa 59 Prozent der vietnamesischen Schüler ein Gymnasium – damit sind sie erfolgreicher als deutsche Kinder (43 Prozent). Im Vergleich zu türkisch- oder italienischstämmigen Jugendlichen ist ihre Gymnasialquote fünfmal so hoch.

„Vietnamesische Eltern“, sagt der Erziehungswissenschaftler Olaf Beuchling, „sind sehr bildungsbewusst und setzen ihre Kinder unter hohen Leistungsdruck.“ Beuchling hat über den Bildungserfolg von Schülern vietnamesischer Herkunft promoviert, den er in dem Buch „Vom Bootsflüchtling zum Bundesbürger“ beschreibt.

Rund 100.000 Vietnamesen leben in Deutschland. In Westdeutschland gehen heute die Kinder der sogenannten Boatpeople auf die Schulen. Ihre Eltern stammen aus dem Süden Vietnams und kamen nach dem Sieg des kommunistischen Nordens Ende der 70er-Jahre in die Bundesrepublik. Die Tran Chaus hingegen stammen aus dem sozialistischen Norden ihres Heimatlandes und folgten in den 80er-Jahren dem Ruf der DDR. Nach der Wende hatten die Kombinatsarbeiter keinen Aufenthaltsstatus mehr, viele suchten ihren Broterwerb jenseits der Legalität – in Geschäften der vietnamesischen Zigarettenmafia etwa.

1993 schließlich legalisierte die Bundesregierung den Status der Vertragsarbeiter. Wegen ihrer Sprachprobleme blieb vielen nichts als die Selbstständigkeit; sie eröffneten Asia-Imbisse, Gemüse- oder Blumenläden und Nagel-Studios. Am Leben in der deutschen Gesellschaft nehmen sie bis heute kaum teil – und zum Deutschlernen haben sie keine Zeit. Doch ihre mangelnde Integration fällt weiter nicht groß auf, vielmehr arbeiten sie leise vor sich hin.

Kinder sehen, dass Eltern sich aufopfern

„Vietnamesen schuften hart, auch wenn sie krank sind, oft 365 Tage im Jahr“, sagt Tamara Hentschel vom Verein Reistrommel, der vietnamesischen Familien Hilfe anbietet. „Auch von ihren Kindern verlangen sie harte Arbeit – oft als Unterstützung im Laden, aber auch in der Schule. Sie bläuen ihnen ein, dass nur Bildung ein besseres Leben ermöglicht. Die Kinder sehen, dass sich die Eltern aufopfern und fühlen sich verpflichtet, es ihnen einmal ein Stück weit zurückzugeben.“ Also lernen sie.

Die Erfolge der vietnamesischen Kinder widerlegen die These, dass Migranteneltern selbst integriert sein müssen, damit der Nachwuchs in der Schule zurechtkommt. Ihre oft schlechte soziale Situation scheint kein Hindernis für die Bildungserfolge der Kinder. Vielmehr sind ihre hervorragenden Ergebnisse oft trotz der schwierigen wirtschaftlichen Situation der Familie möglich.

Bao Chau ist ein eifriges, pflichtbewusstes Mädchen. Ihr Wochenrhythmus folgt einen strammen Zeitplan. Gegen 15 Uhr kommt sie aus der Schule. Montagnachmittags besucht sie einen vietnamesischen Sprachkurs, damit sie ihre Muttersprache nicht verlernt. Dienstags holt sie ihre vierjährige Schwester von der Kita ab und nimmt sie mit zum Handballtraining. Mittwoch steht Klavierunterricht auf dem Programm, Donnerstag wieder Handball, Freitag ein Kurs in Musiktheorie. Jeden Tag übt Bao Chau eine halbe Stunde Klavier und macht etwa zwei Stunden Hausaufgaben. Samstag hat sie meist Handballspiele. Und sonntags? „Dann helfe ich im Haushalt“, sagt Bao Chau, „oder ich lese.“ Wenn Bao Chau eine schlechte Note bekommt, ärgert sie sich. „Wir suchen dann gemeinsam den Fehler“, sagt Frau Ngo, „und dann sage ich: ,Hier ist dein Problem.‘ Wenn ich ihr Kritik gebe, ist sie traurig, aber sie weiß, dass ich recht habe.“

Der strenge Erziehungsstil erinnert an die These der chinesisch-amerikanischen Mutter Amy Chua, Autorin des Bestsellers „Schlachtruf einer Tigermutter – Wie ich meinen Kindern das Siegen beibrachte.“ Asiatische Mütter seien den westlichen überlegen, weil die ihre Kinder nicht richtig forderten und daher nicht wirklich fördern. Ihren Töchtern verlangte Chua ultimative Disziplin ab. Spielen, Herumträumen, Trödeln, Kindergeburtstage besuchen: All das ist verbotene Zeitvergeudung.

Die Konfuzianische Tradition besagt: Jeder kann durch Lernen vorankommen

Ganz so autoritär gehe es in vietnamesischen Familien nicht zu, sagt Beuchling, der seit 15 Jahren über die Bildungserfolge der Vietnamesen forscht. Vielmehr wirke die konfuzianische Tradition, nach der alle vorankommen können, wenn sie lernen, egal ob Bauer oder Fürstensohn. Auch präge die Vietnamesen ein großes Harmoniebedürfnis: Man wolle durch individuelle Wünsche nicht den Rhythmus der Familie, letztendlich der Gesellschaft stören.

Mit ihrer konfuzianischen Mentalität und ihrem Willen, sich zu beugen, werden die Asiaten zu Leistungsträgern im deutschen pädagogischen Bildungssystem. Der Anteil asiatischer Studierender hat sich in den vergangenen zehn Jahren fast verdoppelt. Die meisten vietnamesischen Studenten in Deutschland sind sogenannte Bildungsausländer: Sie erwerben die Hochschulreife in ihrem Heimatland und kommen zum Studium oder für die Promotion hierher.

Der Gesundheitswissenschaftler Vuong Anh Duong etwa forscht an der TU Berlin über die Privatisierung von Krankenhäusern. Duong arbeitet für das Gesundheitsministerium in Hanoi. Seine Frau und seine beiden Söhne hat er in den vergangenen vier Jahren dreimal gesehen. „Wenn Du die Wahl hast – warum nicht im besseren Land studieren?“ fragt Duong. „Opfer für die Karriere zu bringen ist normal in Vietnam.“ Vietnamesische Familien sparen, um ihrem Kind ein Ingenieurwissenschafts-, Wirtschafts- oder Jurastudium in Deutschland zu ermöglichen.

Duong sagt, er bewundere die Lebensmentalität der Deutschen. „Sie sind sehr diszipliniert und lerneifrig, aber sie genießen das Leben auch“, sagt Duong.“Wir Vietnamesen überspannen den Bogen oft. Wir ruinieren unsere Gesundheit und unser Gehirn – und alles wegen der Karriere.“ Auch Tamara Hentschel vom Reistrommel-Verein kritisiert den enormen Leistungsdruck vietnamesischer Eltern. „Sie haben harte Strafen und sie üben psychische Gewalt aus, die Kinder haben keine Freizeit. Sie tun mir leid.“

Bao Chau weiß noch nicht, was sie einmal werden möchte. Das Mädchen sieht sich als Vietnamesin, sie hat einen vietnamesischen Pass, obwohl sie deutsch sozialisiert ist. Manchmal fällt es ihr schwer, ihren Eltern zu erklären, wie es ihr geht, es fehlen ihr die Worte auf Vietnamesisch und den Eltern die deutschen. Auf die Frage, auf was sich Bao Chau in Zukunft freut, sagt sie, auf die nächste Mathe-Olympiade. Bei der letzten hat sie nicht gut abgeschnitten. Das will sie nächstes Mal besser machen, sagt sie, und ihre Mutter lächelt dabei.

Von Politikredakteurin © WeltN24 GmbH 2015. Alle Rechte vorbehalten

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Wirtschaftsbeziehungen zwischen Vietnam und Deutschland

Deutschland hat 2012 seine Position als größter EU-Handelspartner Vietnams stärken können: Im letzten Jahr konnte ein Handelsvolumen von 7,05 Milliarden USD erzielt werden. Die Importe aus Vietnam stiegen um 27,7 Prozent auf 5,11 Milliarden Euro, die deutschen Exporte nach Vietnam um 9,9 Prozent auf 1,94 Milliarden Euro.

Wichtigste vietnamesische Exportprodukte nach Deutschland sind Elektronikartikel, Textilien, Schuhe, landwirtschaftliche Erzeugnisse (z.B. Kaffee und Pfeffer). Wichtigste Einfuhrprodukte aus Deutschland sind Maschinen und Anlagen, Kraftfahrzeuge und Produkte der chemischen Industrie. Vietnam hat das Ziel, sich bis 2020 zum Industrieland zu entwickeln. Der damit verbundene Bedarf an höherwertigen Anlagen sollte sich in einer weiter steigenden Nachfrage nach Maschinen ‚Made in Germany‘ äußern.

Die Delegation der Deutschen Wirtschaft mit Büros in Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt und Hanoi ist Teil des AHK-Netzwerks. Die Delegation befindet sich in Ho-Chi-Minh-Stadt in einer Bürogemeinschaft mit der Deutschen Kaufmannschaft (German Business Association), in der sich über 160 deutsche Unternehmen zusammengeschlossen haben. Deutsche Unternehmen haben 1,053 Mrd. USD in Vietnam investiert (wobei wichtige Investitionen deutscher Unternehmen, die über Auslandstöchter gesteuert werden, statistisch schlecht zu erfassen sind). Seit 2008 ist auch „Germany Trade and Invest“ (GTAI, früher Bundesagentur für Außenwirtschaft bfai) mit einem Korrespondenten in Hanoi vertreten.

40 Jahre Beziehungen zwischen Deutschland und Vietnam

40 Jahre Beziehungen zwischen Deutschland und Vietnam

Im Jahr 2015 feierten Deutschland und Vietnam das 40-jährige Jubiläum ihrer einzigartigen Beziehungen. Die aufgrund ihrer Lebensgeschichte starke Verbundenheit vieler Vietnamesen und Vietnamesinnen mit Deutschland macht diese Beziehungen so besonders.

Anlässlich dieses Jubiläums wurde von der deutschen Botschaft eigens ein Wettbewerb veranstaltet und es entstand ein Logo, stellvertretend für die Dynamik und enge Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Vietnam.

Auf der Website und der Facebook-Seite der deutschen Botschaft in Hanoi sind ständig Informationen zu aktuellen Veranstaltungen zu finden. www.facebook.com/GermanyinVietnam oder  #ducviet40

 

Quelle: hanoi.diplo.de